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Ist dein Engagement wirklich gut?

Follower + durchschnittliche Interaktionen = deine Rate, eingeordnet gegenüber Accounts deiner Größe auf deinem Netzwerk. Ein ehrliches Urteil in 10 Sekunden, ohne Account-Verbindung.

Kurz gesagt — Die Formel der Engagement-Rate: (Likes + Kommentare + Shares) ÷ Follower × 100, gemittelt über deine letzten Posts. Richtwerte 2026 für Accounts unter 10.000 Followern: ~2,5 % auf Instagram, ~6 % auf TikTok, ~3 % auf LinkedIn, ~0,9 % auf X, ~1 % auf Facebook — und die Rate sinkt mechanisch, wenn das Publikum wächst.

Von Sébastien de Bollivier · Aktualisiert am

Eine Follower-Zahl schmeichelt, eine Engagement-Rate sagt die Wahrheit: Reagiert dein Publikum, oder scrollt es vorbei? Dieser Rechner wendet die Standardformel an und ordnet dich gegenüber öffentlichen Benchmarks deiner Account-Größe ein — denn 2 % bedeuten bei 800 Followern etwas völlig anderes als bei 80.000.

So funktioniert es

Drei Zahlen, kein Account zu verbinden.

1. Netzwerk wählen

Instagram, TikTok, LinkedIn, X oder Facebook — die Richtwerte unterscheiden sich massiv.

2. Durchschnitte eingeben

Follower, durchschnittliche Likes und Kommentare deiner letzten 5-10 Posts (Shares, falls vorhanden).

3. Urteil lesen

Deine Rate, deine Position auf der Skala gegenüber dem Median deiner Account-Größe, und das nächste Level.

So liest du dein Ergebnis

Die Richtwerte, ohne Schönfärberei.

Die Standardformel

(Likes + Kommentare + Shares) ÷ Follower × 100. Die von Studien meistgenutzte Formel — andere existieren (nach Reichweite, nach Views), aber diese erlaubt den Benchmark-Vergleich.

Die Größe ändert alles

Je größer das Publikum, desto niedriger die Rate — mechanisch. 1,5 % bei 100k Followern schlagen 3 % bei 500. Die Skala vergleicht immer mit DEINER Account-Größe.

Kommentare wiegen mehr

Jeder Algorithmus 2026 wertet Kommentare höher als Likes. Zwei Accounts mit gleicher Rate sind nicht gleich gesund, wenn einer nur Likes sammelt.

Der Trend schlägt die Zahl

Eine einzelne Rate ist ein Schnappschuss; was zählt, ist die Kurve. Miss über deine letzten 10 Posts, dann monatlich neu — die Richtung zeigt, ob deine Strategie funktioniert.

Häufige Fragen

Was ist eine gute Engagement-Rate?

Das hängt vom Netzwerk UND deiner Größe ab. Unter 10.000 Followern liegen etwa 2,5 % auf Instagram, 6 % auf TikTok, 3 % auf LinkedIn, 0,9 % auf X und 1 % auf Facebook im Median. Das Doppelte dieser Werte ist exzellent. Über 100.000 Follower teilst du die Richtwerte durch zwei bis drei.

Warum sinkt meine Rate, wenn meine Follower wachsen?

Das ist mechanisch und universell: Je größer das Publikum, desto weniger homogen ist es, und desto seltener zeigen Algorithmen jeden Post allen. Deshalb vergleicht der Rechner mit deiner Größenklasse, nicht mit einem globalen Durchschnitt.

Über wie viele Posts soll ich mitteln?

Die letzten 5 bis 10 organischen Posts (ohne gesponserte Posts und ohne einen Ausnahme-Viral, der alles verzerrt). Je breiter die Basis, desto verlässlicher die Rate.

Woher stammen die Benchmarks?

Aus öffentlichen Studien 2025-2026 (RivalIQ, Socialinsider, Metricool), geglättet pro Netzwerk und Follower-Klasse. Ehrliche Größenordnungen, keine offiziellen Schwellen — keine Plattform veröffentlicht eigene.

Wie verbessere ich meine Rate?

Die drei Hebel, die funktionieren: Regelmäßigkeit (3+ Posts pro Woche), Formate, die Reaktionen auslösen (Fragen, klare Meinungen, Karussells), und Kommentare in der ersten Stunde beantworten. Regelmäßigkeit ist Hebel Nr. 1 — genau das automatisiert ein Planer.

Werden meine Zahlen irgendwohin gesendet?

Nein. Die Berechnung läuft komplett in deinem Browser: Nichts wird gesendet, nichts gespeichert, keine Account-Verbindung.

Einmal messen, jeden Monat besser werden

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